Sport ist für Philipp überlebenswichtig

Die kalte Jahreszeit ist für Philipp immer sehr schlimm, weil er dauernd an schweren Infekten sowie Lungenentzündungen leidet. Dann ist an sein liebstes Hobby, Fußball spielen, nicht zu denken. Wenn es seine Gesundheit erlaubt, dann geht er trotzdem mit zu jedem Spiel und feuert seine Kameraden an. Doch wer weiß, wie es Philipp heute gehen würde, wenn er sich nicht schon von klein auf immer viel und oft bewegt hätte. Wann immer es ging, war er draußen am Spielen oder kickte bei schlechtem Wetter den Ball an die Wohnungswand. Judo war seine erste große Leidenschaft, welche dann vor zwei Jahren endgültig durch Fußball spielen ersetzt wurde. Wenn Philipp über den Platz läuft, dann sieht man fast keinen Unterschied zu einem gesunden Kind. Seine Mutter weiß: „Der Sport hilft Philipp und trägt dazu bei, dass seine Krankheit bis heute nicht schlimmer verlaufen ist. Besonders wichtig ist, dass Philipp Spaß hat und er die Bewegung nicht als Arbeit oder Therapie empfindet. Deswegen versuche ich, wann immer es geht, den Sport mit in seinen Alltag zu integrieren.“

Dem Leben durch Bewegung mehr Zeit geben!

Das ist das große Ziel der durch den Mukoviszidose e.V. finanzierten Studie ACTIVATE-CF: Sportliche Aktivität kann bei Mukoviszidose-Patienten eine therapeutische Wirkung haben und den Erkrankten mehr Lebenszeit und -Qualität schenken – vielleicht sogar Medikamente ersetzen. Aber nicht jede sportliche Betätigung ist sinnvoll für die Betroffenen und manche kann ohne Anleitung sogar schädlich sein. Für alle Patienten ist es darum von großer Bedeutung, dass sie ein Bewegungsprogramm erhalten, welches auf ihr Krankheitsbild und ihre Lebenssituation abgestimmt ist. Genau an diesem Punkt setzt die internationale Studie ACTIVATE-CF an. Die Wissenschaftler rund um Professor Dr. Hebestreit wollen den Effekt von Sport auf die Gesundheit der Erkrankten genauer erforschen und belegen, dass sich ein individualisiertes, in den Alltag eingebautes Bewegungsprogramm positiv auf den Krankheitsverlauf der Patienten auswirkt. Das Ziel der Studie ist die Entwicklung eines allgemein einsetzbaren, praxiserprobten Programms zur „Sport“-Beratung und -Motivation. Sind die Forscher erfolgreich, dann hätten die Behandler bald ein effektives Instrument, um ihren Patienten optimale und individuelle Bewegungsprogramme erstellen zu können.

So hilft der Sport dem kleinen Philipp:

  • Er hustet den zähen Schleim besser ab. Den gefährlichen Lungenkeimen wird so der Nährboden entzogen.
  • Die Bewegung steigert seine Ausdauer, sodass die Atemnot abnimmt.
  • Die Beweglichkeit seines Körpers nimmt zu.
  • Die Leistungsfähigkeit seiner Lunge wird stabilisiert.
  • Er fühlt sich besser und wird selbstbewusster.

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende und schenken Sie Kindern wie Philipp mehr Zeit zum Leben.