Mit einem Eckpunktepapier gibt der Mukoviszidose e.V. seiner Forschungsförderung eine konkrete Richtung vor: Anwendungsorientierte Projekte zu ausgewählten Schwerpunktthemen werden bevorzugt gefördert.
Nach dem Förderkonzept werden Schwerpunktthemen ausgeschrieben, zu denen Anträge eingereicht werden können. Diese sind:
- Klinische Studien zur verbesserten Diagnostik und Therapie von Wachstums- und Gedeihstörungen, chronischen Atemwegsinfektionen und relevanten Folgeerkrankungen, die klar definierte Endpunkte haben und eine Leitlinie begründen könnten.
- Kompensation des Basisdefekts über Stoffe, die die Restfunktion des CFTR-Kanals verstärken.
- Entwicklung von neuen Pseudomonas-wirksamen Medikamente, wenn eine eigenständige Entwicklung durch pharmazeutische Unternehmen zurzeit nicht vorgenommen wird.
- Entwicklung von Tiermodellen
Mukoviszidose Institut – Förderkonzept
Nachwuchs fördern
Damit immer mehr qualifizierte und innovative Wissenschaftler die Krankheit Mukoviszidose erforschen, bietet der Verein neben der Schwerpunktförderung eine Anschubfinanzierung für innovative Forschungsprojekte sowie eine Nachwuchsförderung an. Durch diese Förderungsmöglichkeiten sollen Arbeitsgruppen, die bislang nicht auf dem Gebiet der Mukoviszidose forschen, aktiviert werden, mögliche CF-relevante Zusammenhänge ihrer Forschung zu erkennen und systematisch zu verfolgen.
Mukoviszidose Institut – Drei-Säulenmodell der Forschungsförderung
Evaluationsverfahren von Forschungsanträgen
Forschungsanträge werden durch den Vorstand der Forschungsgemeinschaft Mukoviszidose (FGM) unter Einbeziehung internationaler Experten geprüft.
Mukoviszidose Institut – Evaluationsverfahren für Forschungsprojekte





