Qualitätsmanagement
Die ständige Verbesserung der Qualität der Mukoviszidose-Behandlung ist ein wichtiges Ziel des Mukoviszidose e.V. Diese Qualitätsverbesserung und Sicherung der fachlich hoch qualifizierten Versorgung orientiert sich primär an den Bedürfnissen der Patienten. Dabei werden alle Beteiligten (Patienten, medizinisches Personal und andere Behandlungsgruppen) in die Qualitätsverbesserung mit einbezogen (Total Quality Management, TQM).
Dieses Vorhaben wird vom Beirat für Therapieförderung und Qualität (TFQ), der aus Mitgliedern verschiedener Arbeitskreise im Mukoviszidose e.V. besteht, aktiv unterstützt. Die Daten der Behandlung von Mukoviszidose-Patienten werden pseudonymisiert in einem Register seit 1995 gespeichert und im Rahmen der Qualitätssicherung Mukoviszidose ausgewertet. Aufgrund dieser Auswertung, die jedes Jahr in einem Berichtsband veröffentlicht wird, kann die fachliche Kompetenz weiter gegeben und durch ein „Lernen von den Besten“ (Benchmarking) die Qualität der Behandlung in jeder teilnehmenden CF-Einrichtung verbessert werden. Im Jahr 2010 entstand darüber hinaus nach strengen Qualitätskriterien ein Konzept zur Anerkennung von Mukoviszidose-Einrichtungen, welches das seit 1998 bestehende Zertifizierungsverfahren abgelöst hat.





