European Young Investigator Meeting (EYIM)

Termin 24.-27-04.2012 in Paris

Call for Abstracts und Abstract Form zum Download

 

Das CF European Young Investigator Meeting (EYIM) hat sich aus der ursprünglichen Zusammenarbeit des Vaincre La Mucoviscidose (Frankreich) mit dem Mukoviszidose e. V. entwickelt. 2006 fand ein zunächst bilaterales Treffen in Paris statt. Die Veranstaltung wird seitdem in europäischer Zusammenarbeit durch die CF-Patientenorganisationen aus Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Italien, England und Deutschland organisiert.

Langfristiges Ziel der Veranstaltung soll eine Vernetzung der europäischen Forscherkultur sein und die Bindung der jungen Wissenschaftler an die Mukoviszidose-Forschung.

„Junior-Scientists“ und „Senior-Scientists“ im Gespräch

Das Konzept des Treffens liegt darin, junge CF-Forscher, die „Junior-Scientists“ und etablierte CF-Experten, die „Senior-Scientists“ in recht persönlicher und ungezwungener Atmosphäre zusammenzubringen: Die „Junior-Scientists“ referieren ihre Forschungsergebnisse und diskutieren diese untereinander – die „Senior-Scientists“ geben Einführungsvorträge und moderieren die Diskussionen. Ganze zweieinhalb Tage werden so gemeinsam verbracht und ermöglichen allen Teilnehmern neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsame Ideen zu entwickeln.

Teilnehmen können junge Wissenschaftler unter 35 Jahren, deren eingereichtes Abstrakt zur Präsentation ausgewählt wird. Die Auswahl erfolgt durch ein internationales Gutachtergremium, welches durch die veranstaltenden CF-Organisationen gemeinsam benannt wird. Um eine möglichst unbefangene Diskussion zu erreichen wird ganz bewusst darauf verzichtet, die Arbeitsgruppenleiter der einzelnen Nachwuchswissenschaftler mit einzuladen. Die Qualität der Diskussion findet dennoch auf hohem Niveau statt, indem erfahrene CF-Forscher und –Kliniker aus den teilnehmenden Ländern als Moderatoren eingebunden sind.

5th European Young Investigator Meeting (EYIM) 2011

Aus ganz Europa und sogar Kanada reisten 45 junge CF-Forscher in den Norden Frankreichs, um am CF-Nachwuchswissenschaftlertreffen in Lille teilzunehmen.

In diesem Jahr waren Frankreich (11) und England (10) mit den meisten „Junior-Scientists“  vertreten, gefolgt von Belgien (5), den Niederlanden (5), Italien (4)  und Polen (3). Aus deutscher Sicht war es schade, dass in diesem Jahr nur zwei  Bewerbungen deutscher Arbeitsgruppen eingegangen waren, das war in den  vorangegangenen Jahren deutlich mehr.  Demnach bildeten Deutschland (2), Kanada (2), Spanien (1) und Ungarn (1), an der Teilnehmerzahl gemessen, das Schlusslicht.

Inhaltlich wurden  fast alle Themen rund um CF behandelt: Gentherapie, CFTR-Struktur, Entzündung, Mikrobiologie, klinische Forschung und neue Therapien wurden diskutiert.

Frauenpower: Alle drei Preise gehen an Forscherinnen

In diesem Jahr konnten gleich drei Preise vergeben werden: Der erste Preis ging an Florijn Dekkers aus den Niederlanden. Sie untersucht die Signalwege, die der Zelle vermitteln, wann eine Entzündung  herbeigeführt werden soll. Sie konnte zeigen, dass bestimmte  Signalwege bei CF-Zellen verändert sind.  Der zweite Preis ging nach Kanada und wurde Karlene Lynch verliehen, die an einer Phagen- Therapie zur Behandlung von Burkholderia Infektionen arbeitet. Der dritte Preis ging nach Belgien an Marianne Carlon für ihre Arbeiten an der Entwicklung einer Gentherapie. Alle Preisträgerinnen sind nun eingeladen, ihre Ergebnisse auch einem  größeren Publikum zu präsentieren, da der Preis auch beinhaltet, einen mündlichen Vortrag auf der nächsten europäischen CF Konferenz (ECFS 2012 in Dublin) zu halten.

Den Bericht über die Veranstaltung finden Sie auch in der Dezember-Ausgabe 2011 unserer Verbandszeitung muko.info.

 

4th European Young Investigator Meeting (EYIM) 2010

Auch 2010 startete das EYIM mit einem Workshop zur professionellen Präsentation von Daten – eine sehr gute Gelegenheit sich untereinander kennen zu lernen und von erfahrenen Trainern Tipps zur eigenen Präsentation zu erhalten.
Der Posterpreis ging an eine deutsche Arbeitsgruppe: Katrin Wallner aus München erhielt den Preis für ihre Arbeit zur Entwicklung eines CF-Schweine-Modells. Die Arbeitsgruppe wird seit 2006 durch den Mukoviszidose e. V. gefördert und es ist inzwischen gelungen, heterozygote CF-Schweine herzustellen; homozygote CF-Schweine werden nun hoffentlich bald folgen. Das CF-Schweine Modell ist für die europäische CF-Forschung sehr interessant, so dass wir uns freuen, dass der Preis 2010 für diese Arbeit vergeben wurde.