Die Therapie
Mit Hilfe verschiedener Methoden kann Mukoviszidose zuverlässig diagnostiziert werden. Frühe Diagnose und sofortiger Therapiebeginn sind entscheidend für einen günstigen Krankheitsverlauf. Mukoviszidose zu behandeln heißt, die Symptome zu behandeln. Bislang kann man die eigentliche Ursache der Mukoviszidose, den Gendefekt, nicht therapieren. Erste Versuche, das fehlerhafte Gen oder den mangelhaft funktionierenden Chloridkanal zu reparieren, waren bislang nur im Experiment erfolgreich.
Für die Zukunft erscheinen diese Behandlungsstrategien jedoch Erfolg versprechend. Bei der Behandlung von Mukoviszidose gilt es, durch die Therapie Mangelzustände auszugleichen, Fehlfunktionen zu kompensieren, Organzerstörung und Funktionsausfall zu vermeiden.
Ziel der Behandlung ist es, einen "funktionellen Normalzustand" zu erreichen und diesen möglichst über Jahre und Jahrzehnte zu erhalten. Ein Höchstmaß an Lebensqualität wird erreicht durch Frühtherapie, Schulungskonzepte, Teamversorgung ("comprehensive care"), qualitätskontrollierte Behandlungszentren und psychosoziale Betreuung.
Hilfe bekommen
Das Ausscheiden des Schleims (Sekretelimination) mit Hilfe von Krankengymnastik und Inhalationstherapie, die Therapie der häufigen Atemwegsinfektionen und die ausreichende Zufuhr von Energie, Enzymen und Vitaminen ist der Grundpfeiler der Behandlung. Wenn die Lunge schwer betroffen ist, kann eine Sauerstoff-Therapie hinzukommen. Als letzte Therapiemöglichkeit steht dem Patienten eine Lungentransplantation offen. Alle Therapieformen sind in den letzten Jahren immer weiter verbessert worden, so dass Lebensqualität und Lebenserwartung bedeutend gestiegen sind.
Kleine Manager
Erfahren Sie mehr über den Alltag eines Kindes, das Mukoviszidose hat. Weiter …




