Preisträger 2007
In diesem Jahr wurde der Adolf-Windorfer Preis an Dr. Grasemann für seine Studie zu inhalativem L-Arginin verliehen. Weitere Informationen...
Preisträger 2005
2005 wurde der Adolf-Windorfer-Preis an zwei Arbeiten vergeben. Es wurden sowohl Forschungsaktivitäten aus dem Grundlagenbereich als auch Aktivitäten aus dem Bereich der klinischen Forschung geehrt.
Preisträger aus dem Grundlagenbereich ist Dr. Christoph O. Randak. Er beleuchtete die Regulation und Funktionsweise des CFTR-Proteins. Er konnte zeigen, dass der CFTR-Kanal Adenylatkinase Aktivität hat. Dies könnte Grundlage neuer therapeutischer Strategien sein.
Preisträger aus dem klinischen Bereich ist die BEAT-Gruppe (Prof. Dr. Karl Paul, Dr. Manfred Ballmann, Prof. Dr. Matthias Griese, Prof. Dr. Felix Ratjen und Dr. Ernst Rietschel). Die BEAT-Studie untersuchte das Entzündungsgeschehen in der Lunge von Mukoviszidose Patienten. Die Studie wurde als Mulit-Center-Studie durchgeführt. In einer Langzeitstudie über einen Zeitraum von drei Jahren wurde das Entzündungsgeschehen in der Lunge von Patienten mit normaler Lungenfunktion und einem milden Krankheitsverlauf unter DNAse Behandlung beobachtet. Untersucht wurde hierbei die Lungenspülflüssigkeit auf Entzündungsmarker und die Lungenfunktion.
Die Langzeitstudie ergab, dass auch bei Patienten mit guter, bzw. normaler Lungenfunktion das Entzündungsgeschehen voran schreitet. Dabei zeigte sich jedoch ein positiver Effekt der DNAse Behandlung im Vergleich zur Kontrollgruppe.
Preisträger 2003
In diesem Jahr wurde der Preis an ein Forschungsteam (Worlitzsch D., Tarran R., Ulrich M., Schwab U., Cekici A., Meyer KC., Birrer P., Bellon G., Berger J., Weiß T., Botzenhart K., Yqankaskas JR., Randell S., Boucher RC. und Döring G.) verliehen. Die Forscher beschäftigten sich in ihrer Arbeit mit der Frage, auf welche Umweltbedingungen Pseudomonaden in der CF-Lunge stoßen, wie sie sich an diese Umweltbedingungen anpassen und warum sie dadurch so gefährlich werden.
Die Ergebnisse dieser Arbeit tragen entscheidend dazu bei, neue Wege zu finden, um die chronische Lungeninfektion mit Pseudomonas aeruginosa zu verhindern und neue antibiotische Therapien zu entwickeln.
Preisträger 2000
Nanette Kälin, eine der Preisträgerinnen, trug mit ihrer Arbeit nicht nur zum besseren Verständnis der molekularen Ursachen der Krankheit bei, sondern leistete durch die Entwicklung neuer Methoden einen wichtigen Beitrag, maßgeschneiderte neue Therapien zu entwickeln.
Die zweite Preisträgerin Heike Grassmé, vom Physiologischen Institut der Universität Tübingen, untersuchte die Frage, welche Schutzsysteme gegen den Keim es im gesunden Körper gibt, die offensichtlich bei Menschen mit Mukoviszidose versagen. Ihre Arbeit leistet einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung des Problemkeimes.


