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Finanzielle Sicherung der Mukoviszidose-Ambulanzen

Warum die Sicherung der Mukoviszidose-Ambulanzen ein wichtiges Thema der Gesundheitsreform ist, zeigen die folgenden Zahlen zur heutigen Versorgung:

Von den in der Qualitätssicherung erfassten 5.358 Patienten sind 2.467 Patienten 18 Jahre und älter (46 %).

Von diesen erwachsenen Patienten werden lediglich 13 % in Erwachseneneinrichtungen betreut. 87 % der Erwachsen mit CF werden von Kinderärzten versorgt. Insgesamt existieren nur 20 Ambulanzen für erwachsene Patienten, davon wurden allein in 2003 zwei offiziell geschlossen, weitere haben massive Schwierigkeiten bzw. existieren nur, weil sie von der Christiane Herzog Stiftung oder dem Mukoviszidose e.V. finanziell unterstützt werden.

In einer ähnlich kritischen Situation befinden sich viele Ambulanzen an Kinderkliniken.

Die Kosten der Ambulanzen werden durch die gesetzliche Krankenversicherung im Durchschnitt nur zu 50 % gedeckt. Die Finanzierung von Personalstellen und medizinischen Geräten in den Ambulanzen wird in diesen Fällen von Regionalgruppen und Selbsthilfevereinen, Mukoviszidose e.V. und Christiane Herzog Stiftung maßgeblich getragen.

Es wurde mit der Gesundheitsreform erreicht, dass Krankenhäuser für die ambulante Behandlung seltener Erkrankungen und hoch spezialisierter Leistungen geöffnet wurden. Mukoviszidose ist ausdrücklich genannt.

Gesetzestext

Dies ist eine gute Grundlage mit den Krankenkassen in Verhandlungen zu treten und eine qualitätssichernde Vergütung der Behandlung zu erreichen.

Der Mukoviszidose e.V. setzt sich zur Zeit in Gesprächen mit Krankenhäusern und Krankenkassen für die Umsetzung ein.

Wenn Sie weitere Informationen dazu wünschen, wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle, Birgit Dembski. E-Mail: BDembski@muko.info.

Expertenrat