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Highlights aus der internationalen Versorgungsqualität

Dr. Hanne Vebert Olesen aus Aarhus (Dänemark), co-chair und offizielle Kontaktperson des European Cystic Firosis Registry Steering Committees hielt den Abschlussvortrag der diesjährigen Mukoviszidose-Tagung in Würzburg. Sie stellte dar, dass durch den internationalen Vergleich von Daten, also einem internationalen Benchmarking/ Qualitätssicherungssystem eine optimale Versorgung erzielt werden könnte. Dabei kann man sich der internationalen Register bedienen, was den Vorteil eines relativ leichten Zugangs bietet. Ein Problem stellt jedoch die Tatsache dar, dass viele Länder sich verschiedener Referenzwerte bedienen, so dass die Daten häufig nicht vergleichbar sind. Als Beispiel führte Frau Dr. Olesen die Definition einer chronischen Pseudomonas Infektion an: ob eine jährliche Sputumprobe oder alle Sputumproben eines Jahres zugrunde gelegt werden oder irgendein Pseudomonas-Nachweis für die Definition einer chronischen Infektion bereits ausreicht, ist in den verschiedenen Ländern sehr unterschiedlich geregelt. Deshalb ist die Schaffung eines Europäischen Registers sehr wichtig, denn so kann man einen einheitlichen Standard, einheitliche Definitionen und somit vergleichbare Daten schaffen. Bislang nehmen 38 Länder am Europäischen Register teil; aus 29 Ländern wurden bisher Daten einbezogen, das sind Daten von 28.172 Patienten. Die nationalen Register sind inzwischen in vielen Europäischen Ländern etabliert und tragen maßgeblich zur Qualitätskontrolle der lokalen Versorgung bei, so Frau Dr. Olesen. Die Schaffung internationaler Register haben darüber hinaus die Zielsetzung die Versorgung weiter zu optimieren. Der Vergleich von Ländern miteinander muss aber mit Vorsicht erfolgen, da Referenzwerte, Gesundheitssysteme und auch die Patientenkollektive nicht vergleichbar sind.

Jutta Bend

Expertenrat