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Über Schule, Ausbildung und Beruf


Zunächst möchte ich mal vorweg schicken, dass ich Jahrgang 1967 bin. Die Mukoviszidose (Muko) war zu der Zeit nicht annähernd in der Öffentlichkeit und auch in der Ärzteschaft so bekannt, wie es heute doch immerhin schon der Fall ist.

Fange ich mal mit meiner Schuldbildung an. Nach Aussagen meiner Eltern haben sie meiner Klassenlehrerin in der Grundschule von meiner Krankheit erzählt. Wobei ich die Grundschule ohne Komplikationen und ohne nennenswerte Fehlzeiten absolvierte.
Doch bei der Frage, welche weiterführende Schule ich danach besuchen sollte, wurde ich erstmals mit der vermeintlichen Einschränkung meiner Muko konfrontiert. Die Klassenlehrerin schlug vor, dass ich die Hauptschule besuchen sollte, da ein höherwertiger Abschluss zu anstrengend sei und ich ihn nicht schaffen würde. Nur mal so am Rande, mein Zeugnis wies hauptsächlich Noten im Zweierbereich auf und ich hatte keine nennenswerten Fehlzeiten. Also ging ich auf die Hauptschule, obwohl ich allerdings gerne mindestens die Realschule besucht hätte. Ich war zu der Zeit schon überzeugt davon, dass das für mich eigentlich kein Problem darstellen würde – hatte ich doch dafür gute Voraussetzungen, wie ich empfand.

Als Bemerkung möchte ich hinzufügen, dass ich heute rückblickend jeden nur empfehlen möchte, sofern gesundheitlich möglich, die qualifizierteste Schulbildung zu absolvieren, die realistisch machbar ist. Damals war ein Hauptschulabschluss noch relativ normal und noch nicht so abqualifiziert wie heute. Heute traue ich mich manchmal kaum zu erwähnen, dass ich „nur“ einen Hauptschulabschluss habe, da ich deshalb für manche schon fast als lernbehindert gelte. Und wenn man sich die heutige Arbeitswelt so anschaut, kann man überhaupt nur etwas erreichen, je besser die Schulbildung ist.

Auch die Hauptschule absolvierte ich ohne Probleme und nennenswerte Fehlzeiten. Eines hat mich allerdings doch während dieser Zeit sehr geärgert, nämlich mein „blöder“ Sportlehrer. Ich habe immer schön fleißig am Sportunterricht teilgenommen und meine Eltern haben ihn auch über meine Krankheit aufgeklärt. Auch darüber,  dass die Krankheit schon mal Auswirkungen auf meine körperliche Leistungsfähigkeit haben würde. So weit, so gut/schlecht. Wenn es um Gruppenspiele ging und man in entsprechende Gruppen gewählt wurden, blieb ich eigentlich immer als Letzte stehen. Man sah der entsprechenden Gruppe, die mich dann nehmen musste, die Nichtbegeisterung an. Das hat ganz schön an meinem ohnehin nicht vorhandenen Selbstbewusstsein genagt. Bei Joggingläufen durchs Dorf war ich natürlich auch immer die Letzte und vor Geräteturnen hatte ich einfach nur Angst, denn die Geräte waren angsteinflößend groß und unbezwingbar für mich, geschweige denn von mir beturnbar. Meine Sportnote war also fast immer im Viererbereich zu finden. Ich fand diese Note immer ungerecht, da sie mein Bemühen und auch meiner, wenn auch manchmal eingeschränkten, sportlichen Leistungsfähigkeit überhaupt nicht gerecht wurde. Noch mal zur Erinnerung, mein Sportlehrer war über meine Krankheit informiert. Na ja, soviel zum pädagogischen Nichtverständnis....

Dann ging es nach der Schule um das Suchen eines Ausbildungsplatzes. Alles was ich eigentlich machen wollte (etwas künstlerisches wie z.B. Goldschmiedin, Dekorateurin etc.) ging schon mal wegen der Muko nicht. Also ging ich zur Berufsberatung ins städtische Arbeitsamt und die stellten dann per Eignungstest fest, ich sollte mal lieber etwas im Büro machen. Außerdem empfahlen sie mir, von meiner Krankheit nichts in meinen Bewerbungen zu erwähnen. Das tat ich dann auch nicht. Ich wurde dann nahezu immer zu Einstellungstests eingeladen und schaffte es auch fast immer, anschließend zu persönlichen Gesprächen eingeladen zu werden. Und danach erhielt ich dann ebenfalls fast immer nur Absagen. In den Gesprächen erwähnte ich dann meine Muko. Die einzige Zusage bekam ich vom Hamburger Senat, denn hier in der Öffentlichen Verwaltung werden Schwerbehinderte bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Ich kann nur darüber spekulieren, warum mir die anderen Firmen nicht einmal einen Ausbildungsplatz angeboten haben, aber ich vermute schon, dass es an der Muko gelegen haben könnte. Wenn sich diese etwas über die Krankheit informiert haben sollten, sind sie sicherlich auch auf die sogenannte Lebenserwartung gestoßen. Ich weiß nicht mehr wie hoch diese war, aber ich lag weit drüber. Ich könnte mir aber schon vorstellen, dass den Firmen Gedanken gekommen sind, dass sich nicht einmal eine Ausbildung lohnen würde, da ich wahrscheinlich sowieso in der nächsten Zeit das Zeitliche segne.
Aber immerhin, ich hatte direkt nach der Schule einen Ausbildungsplatz. Das konnte aus meiner Schulklasse nicht jeder von sich sagen. Das gute an dieser Ausbildung war, dass in dieser Ausbildung ein Nachholen eines Realschulabschlusses integriert war. Deshalb dauerte die Ausbildung zur Beamtin auch vier Jahre.  

Auch diese Ausbildung verlief ohne nennenswerte Fehltage. Allerdings bekam ich mitten in der Ausbildung einen insulinpflichtigen Diabetes dazu, was mich rein psychisch einigermaßen zurückwarf. Hatte ich doch zu diesem Zeitpunkt gerade angefangen, meine Muko so halbwegs zu akzeptieren. Außerdem war das ein Anlass, meiner Ausbildungsgruppe von meiner Muko zu erzählen, die wussten bis dahin nichts davon. Ich bin damals nicht sehr offen mit meiner Muko umgegangen, da ich damit selber noch nicht wirklich klar kam. Die Ausbildungsgruppe nahm es einfach so hin, hatten sie nun endlich für meinen chronischen Husten und meine untergewichtige Erscheinung eine Erklärung. Sie nannten mich damals öfter scherzhaft „Fressling“, da  ich ständig am Essen war und dadurch trotzdem kein Gramm mehr auf den Rippen hatte – was evtl. den einen oder anderen Neider hervorbrachte, der mit Gewichtsproblemen (Übergewicht) zu kämpfen hatte und ich ihnen immer fröhlich einen „vormampfte“.

Ich beendete die Ausbildung zur Beamtin erfolgreich und hatte danach erneut mit den Nachteilen meiner Muko zu kämpfen. Als es nämlich darum ging, mich in den Beamtendienst zu übernehmen hieß es plötzlich, mit dieser Krankheit könne ich nun wirklich keine Beamtin werden und sie übernahmen mich dann immerhin als Angestellte. Um überhaupt übernommen zu werden nach der Ausbildung muss man zum personalärztlichen Dienst und die hatten sinngemäß in ihrer Stellungnahme geschrieben, dass ich mit der Krankheit sowieso nur Fehlzeiten haben würde und sowieso meine Überlebensprognose denkbar schlecht stünde, hatte ich zu diesem Zeitpunkt doch weiterhin die statistische Lebenserwartung um ein paar Jahre überschritten. Nun denn, immerhin war ich im sicheren Staatsdienst, wenn auch als Angestellte.

Also arbeitete ich beim Hamburger Senat als Angestellte in den verschiedensten Abteilungen. Wobei ich den jeweiligen Abteilungsleitern jeweils immer von meiner Muko und vor allem von meinem Diabetes erzählt habe, denn falls ich mal umfallen sollte, müssen die Kollegen schon wissen, dass es wahrscheinlich an meinem Diabetes liegen könnte – ich bin übrigens nie von meinem Arbeitsstuhl gekippt.

Während dieser Zeit konnte ich dann die unterschiedlichen Sichtweisen über chronisch kranke Menschen studieren. Denn immer wenn es darum ging, dass ich mich auf einen höherwertigen Platz bewarb, hieß es, dass schaffst du nicht, dafür bist du viel zu krank. Wenn es aber darum ging, mehr arbeiten zu müssen, oder noch einen Arbeitsbereich zusätzlich zu bearbeiten hieß es, wenn ich sagte, dass es mir zuviel wird, dass ich mich nicht so anstellen soll, denn ich sehe ja noch ganz gesund aus und könne ja noch aufrecht stehen und gehen.... so viel dazu...

Als dickköpfiger Steinbock der ich bin, bin ich dank meiner guten Leistungen dann doch auf einen Dienstposten gekommen, der gleichzeitig die Endstufe im mittleren Dienst bedeutete, mit anderen Worten, ich war am Ende meiner Aufstiegschancen angekommen. Die Vorstellung, dass ich nun bis zum Ende meiner Tage so arbeiten müsste, war das reinste Grauen für mich. Die arbeit ödete mich an und langweilte mich, es war schlicht keine Herausforderung mehr für mich zu sehen.

Vielleicht sollte ich erwähnen, dass ich schon immer Sport betrieben habe und schon jahrelang zum Ballett, Jazzdance, Moderndance und Steppdanceunterricht ging.
So kam es dann, dass mich meine ehemalige Ballettlehrerin dazu bewegte, den Tanzsommer in Bozen mitzumachen. Das ist quasi wie ein Work-Shop im Tanzbereich, nur dass dieser zwei Wochen dauerte. Was ich allerdings vorher nicht wusste war, dass auf diesem Tanzsommer hauptsächlich werdende Tanzprofis teilnahmen. Wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich mich nie im Leben getraut, diesen Tanzsommer mitzumachen.

Im Nachhinein erfuhr ich, dass meine Ballettlehrerin mir genau diesen Aspekt extra verschwiegen hatte, weil sie genau wusste, dass ich dann dort nicht hingehen würde. Außerdem fand sie, ich solle beruflich etwas im Tanzbereich machen, da sie mich für entsprechend begabt hielt. Sie wusste allerdings auch von meiner Muko, was sie aber für einen Tanzpädagogenberuf nicht hinderlich fand. Als dann auch noch mein Stepplehrer meinte, ich solle mal ein Vortanzen an einer Tanzpädagogenschule machen, dachte ich so bei mir, ok, ich versuche es, aber eigentlich nur um zu beweisen, dass ich solch ein Vortanzen nie im Leben bestehen würde. Außerdem war ich zu diesem Zeitpunkt bereits 25 Jahre alt und ich fand, dass ich für einen Tanzberuf zu alt war, mal ganz abgesehen von meiner Muko.
Ca. drei Tage später, nach der Bemerkung meines Stepplehrers rief ich bei der Schule an, dessen Telefonnummer er mir gegeben hatte. Und zwei Tage später sollte ich zum Vortanzen kommen. Es war wahrscheinlich gut, dass das alles so schnell ging, denn dann hatte ich faktisch keine Chance, nur irgendwie näher darüber nachzudenken. Also erschien ich zum Vortanzen und war danach überzeugt, dass sie mich nach hause schicken würden. Aber zu meiner totalen Überraschung sagten sie mir, ich könne noch in der nächsten Ausbildungsklasse anfangen. In der nächsten Ausbildungsklasse..... sehr witzig.... Mein Vortanzen war Mitte August und die nächste Ausbildungsklasse fing im Oktober an. Ich war mitten in meinem Scheidungsprozess, war in der Behörde beschäftigt und hätte erst mal gar nicht gewusst, wovon ich denn die Tanzausbildung finanzieren soll, denn diese Schulen sind immer Privatschulen, in der man seine Ausbildung entsprechend selber finanzieren muss. Also fragte ich den Schulleiter, ob ich diese Ausbildung auch ein Jahr später anfangen könne, denn ich müsste noch diverse private Dinge regeln. Er sagte, dass das ok wäre.

Übrigens musste ich auch ein ärztliches Attest vorlegen, welches mir die Eignung bestätigte, dieser Ausbildung körperlich gewachsen zu sein. Tja, da hatte ich dann wieder mein Problem, sage ich etwas von meiner Muko oder nicht? Ich sagte nichts, da ich hatte angst, dass ich deshalb die Ausbildung nicht hätte anfangen dürfen. Mein Muko-Arzt stellte mir auch das ärztliche Attest aus. Das auf diesem Attest eine Kinderarztadresse draufstand fiel der Schule offenbar gar nicht auf. Ich erzählte allerdings von meinem Diabetes, denn dass musste die Schule schon wissen.

So fing ich also zu rotieren an. Ich fand heraus, dass ich mich beim Hamburger Senat unentgeltlich beurlauben lassen könnte. Damit war mein Hintertürchen bei der Verwaltung gesichert, da ich jederzeit dorthin zurückkehren konnte. Außerdem fand ich heraus, dass ich Anspruch auf ein elternunabhängiges Bafög hatte und meine Eltern unterstützten mich finanziell geringfügig, obwohl sie mich für total irre hielten.
Ich sah für mich allerdings nur diese einzigartige Chance, die sich da für mich auftat, ich würde diese Chance schlicht kein zweites Mal bekommen. Ich wollte diese Tanzausbildung unbedingt machen. Nach dem ich alles geregelt hatte, fing ich im Oktober 1993 meine  dreijährigeTanzausbildung an. Finanziell schlug ich mich mit diversen Jobs durch.

Diese Tanzausbildung zu machen bedeutete nun, dass ich ca. von 9.00 bis 15.00 Uhr Tanzunterricht hatte, wobei natürlich auch einige Theoriestunden dabei waren. Und nach dem Unterricht bin ich dann meistens bis in den Abend jobben gegangen.
Insgesamt gesehen war diese Ausbildung das Erfüllenste, was ich bis dahin gemacht hatte. Ich bin voll an meine körperlichen Grenzen gegangen und habe sie dadurch überhaupt erst kennen gelernt. Mein Körper begann sich positiv zu verändern. War ich vorher hauptsächlich dünn und entsprechend „strichförmig“, so bauten sich jetzt Muskeln auf und mein Körper wirkte endlich geformt. Endlich hatte ich eine durchtrainierte gut geformte Figur. Das ich eher etwas zu schlank war, fiel in Tanzkreisen ohnehin nicht auf bzw. ist dort ja normal. Ich habe nie in meinem Leben vorher soviel über mein Körpergefühl und menschlichem Miteinander gelernt, wie in dieser Ausbildung. Mein Selbstbewusstsein hat sich währenddessen rapide entwickelt. 
Um es abzukürzen, diese Ausbildung beendete ich ebenfalls ohne nennenswerte Fehlzeiten. Mein Zeugnis wies übrigens nur Einser und Zweier auf – dass musste ich jetzt mal angeberisch erwähnen. Jedenfalls würde ich diese Ausbildung immer wieder machen, auch wenn sie zeitweilig arg an meine Grenzen und auch darüber hinaus ging.

Nach dieser Ausbildung habe ich meinen Verwaltungsberuf und meine Tanzpädagogentätigkeit halbiert. Ich habe halbtags wieder in der Behörde gearbeitet, vor allem um meine Fixkosten immer zuverlässig zahlen zu können, und die andere Hälfte habe ich freiberuflich unterrichtet (so rund 18 Stunden die Woche). Diese Art zu arbeiten ging so ca. zwei Jahre gut, bis ich eine so starke Grippe bekam, von der ich mich wochenlang nicht richtig erholte. Hier bekam ich das erste Mal richtig angst. Ich konnte kaum noch richtig Luftholen und kam die zwei Stockwerke zu meiner Wohnung kaum herauf. So etwas hatte ich bis dahin noch nicht erlebt und an Unterrichten war natürlich überhaupt nicht zu denken. Nach längerem Hadern musste ich mir wohl oder übel eingestehen, dass mir mein Körper gerade einen Warnschuss verpasst hatte. Ich musste also etwas ändern.

Schweren Herzens entschloss ich mich, wieder ganztags in der Behörde zu arbeiten. Allerdings unterrichtete ich zwei Stunden in der Woche weiterhin Tanz und Gymnastik – es waren meine beiden Lieblingsgruppen, die konnte ich einfach nicht aufgeben. Und siehe da, mein Körper erholte sich sehr rasch wieder. Ich muss allerdings zugeben, dass mir dieser Verlust, nicht mehr so wirklich unterrichten zu können, arg zu zusetzte. Konnte ich doch jetzt nicht mehr das machen, was ich konnte und was mir spaß machte. Aber ich hatte wieder ganztägige Arbeit, dass war ja schon mal etwas.

Dann ergab sich nach einigen Jahren die Möglichkeit (ich war jetzt 36 Jahre alt), ein Aufstiegsstudium innerhalb des Hamburger Senats zu machen. Das würde bedeuten, dass ich mich dann für den gehobenen Dienst qualifizieren würde. Vorweg wurde allerdings erst mal ein viertägiger Eignungstest, oder besser gesagt ein Assessment-Center-Verfahren, durchlaufen, da sich für dieses Studium mehr Menschen bewarben, als Studienplätze zur Verfügung standen. Ja was soll ich sagen, ich bestand dieses Testverfahren, so dass ich zu den 24 Glücklichen zählte, die dieses fast dreijährige Studium machen durfte. Ich habe mir nämlich zwischenzeitlich in den Kopf gesetzt, wenn ich schon nicht machen kann, was mir wirklich Spaß macht, dann will ich in dieser Behörde wenigstens Chefin werden. Mit Abschluss dieses Studiums erhalte ich zumindest die Möglichkeit dazu.
Ich möchte auch nicht verschweigen, dass ich mein Gehalt weitergezahlt bekomme. Das ist natürlich eine riesige Erleichterung, denn über mein Geld brauche ich mir keine Sorgen zu machen. Tja, und nun bin ich fast fertig damit. Alle Prüfungen und Leistungsnachweise sind geschrieben und ich warte jetzt quasi täglich auf die Mitteilung meiner Prüfungsergebnisse. Dann folgen noch die mündlichen Prüfungen. Und dann hoffe ich, dass ich am 1. Oktober 2006 mein Diplom als Verwaltungswirtin in den Händen halte – um dann endlich Chefin zu werden ;-)

Abschließend möchte ich sagen, dass ich alles was ich mir in den Kopf gesetzt und natürlich auch gesundheitsmäßig realistisch für mich abgewogen habe, durchgesetzte. Ich bereue absolut nichts von dem, was ich in meinem Leben gemacht habe und ich würde alles immer wieder genau so tun. Nach meiner Überzeugung sollte man gerade als Muko-Betroffener beruflich möglichst das tun, was man möchte, woran man Spaß hat und wofür man geeignet ist. Das Leben ist mit Muko ist ohnehin schon anstrengend genug. 

Übrigens unterrichte ich mangels Zeit leider gar nicht mehr. Dafür nehme ich aber selber wieder 2-3 Mal die Woche Tanzunterricht. Schließlich möchte ich ja so lange wie möglich fitt bleiben.

Herzliche Grüße

Simona Hölting

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