Was ist Mukoviszidose?
Die Mukoviszidose oder zystische Fibrose (engl.: cystic fibrosis, CF) ist eine der häufigsten angeborenen Stoffwechselkrankheiten der weißen Bevölkerung.
In Deutschland leben etwa 8000 Betroffene mit Mukoviszidose, jedes Jahr kommen rund 300 Kinder mit Mukoviszidose auf die Welt. Fünf Prozent unserer Bevölkerung, also rund vier Millionen Menschen, sind gesunde Merkmalsträger.
Der Begriff Mukoviszidose setzt sich aus dem lateinischen mucus (Schleim) und viscidus (zäh) zusammen. Infolge eines Gendefektes wird in vielen Organen des Körpers ein zähflüssiges Sekret gebildet. Bereits im Kindesalter können verschiedenste Krankheitserscheinungen auftreten. Vor allem sind Lunge und Bauchspeicheldrüse, aber auch weitere Organe, zum Beispiel Leber oder Galle, von der Erkrankung betroffen.
Bitte beachten Sie:
Da es sich bei der Mukoviszidose um ein sehr komplexes Krankheitsbild handelt, können die Symptome beim einzelnen Betroffenen sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Es können nur einzelne oder auch viele Organe betroffen sein. Auch die Schwere der Krankheitsausprägung kann stark variieren.


